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Wegwarte
Ambulanter Hospiz- und
Palliativdienst Ried e.V.  

Aktuell:
Dienstag, 04.09.2018, 19.30 Uhr, Buchhandlung Bornhofen in Gernsheim,
Autorenlesung mit Anette Welp: „Mein Mensch stirbt“
Eintritt frei, Spenden erbeten


„Was bleibt, ist die Seele. Sie ist unsichtbar. Wir können sie spüren. Ein Vogelgezwitscher, eine Berührung, eine Stimme, ein Sonnenstrahl im Gesicht.“

So beginnt das kleine, 36 Seiten starke Büchlein von Anette Welp. Farbfotos von Türen sowie Stufen ergänzen und bereichern die Erzählung über das Sterben, umrahmt wird sie von Gedichten am Anfang und am Ende der Geschichte.  

Anette Welps Texte, die auf Grundlage ihres Tagebuches entstanden sind, sind von beeindruckender Offenheit – und dabei keineswegs nur traurig, sondern oft wohltuend, berührend, sehr kraft- und gefühlvoll. Eine eindrucksvolle Lesung erwartet Sie! Eine Lesung, die gerade nicht dem üblichen Rahmen entspricht und auf die es sich einzulassen lohnt!

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation der „Wegwarte. Ambulanter Hospiz- und Palliativdienst Ried e. V.“ und der Buchhandlung Bornhofen.



Hospizarbeit lebt von ehrenamtlicher Mitarbeit.

Wir suchen dringend Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten. Ein neuer Kurs zur Lebensbegleitung für schwerkranke und sterbende Menschen beginnt am 21.09.2018.

Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, um alle Fragen persönlich zu besprechen - wir freuen uns auf Sie!
Weitere Informationen finden Sie hier im Flyer (pdf)



Ambulanter Hospizverein „Wegwarte“ in Riedstadt wählt neuen Vorstand .



Von Benita Nold
RIEDSTADT - Vier Vorstandsmitglieder des ambulanten Hospiz- und Palliativdienstes „Wegwarte“ hatten im vergangenen Jahr ihre Ämter niedergelegt, darunter die Vorsitzende Elke Zerfaß. Verantwortlich dafür seien persönliche Gründe gewesen, es gäbe jedoch auch unterschiedliche Auffassungen über die zukünftige Führung des Vereins, sagte die stellvertretende Vorsitzende Dorothea Fauser. Daher wählten die Mitglieder bei der Hauptversammlung des Vereins einen neuen Vorstand.

Auch Annette Meinecke-Vogel legte ihr Mandat als Beisitzerin nieder, blieb dem Verein jedoch in der Trauerbegleitung erhalten. Zur neuen Vorsitzenden wurde Dorothea Fauser gewählt, die langjährige Beisitzerin Barbara Gröbner als deren Stellvertreterin. Monika Gölzenleuchter wurde als Schatzmeisterin in ihrem Amt bestätigt. Die langjährige Schriftführerin Susanne Zimmermann stand aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl. Ein Ersatz konnte nicht gewählt werden. Als Beisitzerin wurde Bettina Mensig in ihrem Amt bestätigt.
Weitere Beisitzerinnen konnten aus den Reihen der ehrenamtlichen Hospizhelferinnen mit Angelika Lutz und Sarah Rogge gewählt werden. Auch der bisherige Kassenprüfer Andreas Hirsch beschloss, den Verein als Beisitzer zu unterstützen.

Trotz der vielen Verluste im Jahr 2017 ist der Verein gut aufgestellt, das belegte der Jahresbericht der geschäftsführenden Koordinatorin Gabriela Enderich. Insgesamt wurden 146 schwerstkranke und sterbende Menschen und deren Angehörige vom Hospizverein betreut. 98 Begleitungen gingen als abgeschlossene Begleitung in die Dokumentation ein.
Das größte Projekt, das der Verein sowohl organisatorisch als auch finanziell zu stemmen hatte, war der Umbau der neuen Räume im Gesundheitszentrum Riedstadt (GZR). In diesem ist der Verein seit 2013 beheimatet. Durch die Bereitschaft der Betriebsgesellschaft des GZR, einen Teil der Umbaukosten auf die Miete umzulegen sowie durch die Verbesserung der Förderung durch die Krankenkassen und ein hohes Spendenaufkommen konnte das Vorhaben verwirklicht werden.

Die Mitglieder der „Wegwarte“ pflegen außerdem erfolgreiche Partnerschaften mit einzelnen Pflegeeinrichtungen und planen, diese fortzuführen. In diesem Sinne berichtete die zweite hauptamtliche Mitarbeiterin Tina Lorenz aus ihrer Arbeit in dem Projekt „Hospiz in stationären Einrichtungen“, das aktuell auch in den beiden Groß-Gerauer Häusern „Altenpflegeheim An der Fasanerie“ und „Seniorenwohn- und Pflegeheim Am Kastell“ veranstaltet wird. Das Projekt startete bereits im Jahr 2012. Ziel ist es, regelmäßig Bewohner stationärer Einrichtungen zu besuchen, um immer einen konstanten Ansprechpartner vor Ort garantieren zu können.

Besonderes Augenmerk liegt nun auf dem Jubiläumsjahr 2019. Dann werden 20 Jahre Hospizarbeit gefeiert.

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