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Aus den Medien 2017:

Pressebericht vom 27.08.2017
14 Bands spielen für einen guten Zweck


Von Ruben Dörr
WUTZDOG-FESTIVAL Bunte Mischung an Stilrichtungen wird geboten / Einnahmen kommen der Hospizgruppe Riedstadt zugute
LEEHEIM - Ein volles, abwechslungsreiches Line-Up, freier Eintritt und dann noch für einen guten Zweck. Das alles vereinigt das Wutzdog-Festival. Den ganzen Samstag über wurde während der mittlerweile 17. Auflage des Festivals am Riedsee gerockt. 14 Bands spielten, ohne dafür eine Gage zu erhalten, von mittags bis in die späten Abendstunden und sammelten dabei Geld für die Hospizgruppe Riedstadt.

"Von Reggae über Ska - Alles muss dabei sein", fasste Roland Sturm die bunte Mischung an Stilrichtungen im Line-Up zusammen. Die "Band-AG" des Vereins kümmere sich im Vorfeld um die Auswahl der Musiker. An Bewerbern mangelt es dabei nicht: Zwischen 450 und 550 Bewerbungen trudeln ein, erklärt Sturm. Es seien auch schon mal knapp 600 gewesen. Den persönlichen Geschmack versuchen die sechs Probehörer dabei weitgehend außen vor zu lassen und nur auf das musikalische Können der Bands zu achten, erklärt Sturm, Mitglied des Wutzdog-Vereins. Weil man einen bunten Mix anbieten wolle, führe das aber auch manchmal zu Problemen: Aus dem Hardcore-Bereich habe es viele sehr gute Bands gegeben, denen man absagen musste, da das Festival ansonsten zu sehr in diese Stilrichtung gegangen wäre. Eine geeignete Ska-Band sei da schon schwieriger zu finden gewesen. Bis sich schließlich die fünfköpfige Skacore-Band "Manovalanza" aus Italien gemeldet habe. Diese kämen extra für den Auftritt in Leeheim nach Deutschland gefahren und reisten am nächsten Tag wieder ab. Extra Besuch aus Italien zu erhalten ist etwas Besonderes. "Das ist ehrenvoll für uns", erklärte Vorstandsmitglied Maurice Bergander.

Wie abwechslungsreich das musikalische Programm auf den beiden Bühnen werden wird, konnte man schon am Anfang erahnen. Während die beiden Musikerinnen von "Elda", die mit ihrem Auftritt das Festival um 12 Uhr eröffneten, noch ruhigere melodischere Töne anstimmten, rockte nach ihnen die Band "Zwischenmensch" mit deutlich härteren Gitarrenriffs. Die musikalische Bandbreite reiche "vom Liedermacher bis Metal", fasste es Maurice Bergander zusammen.

Der Vorsitzende des Wutzdog-Vereins, André Bergander, zog am nächsten Tag eine positive Bilanz: "Es war sehr viel los." Gegen 18 Uhr habe sich das Gelände gefüllt, und auch in diesem Jahr seien es ungefähr 2000 Besucher gewesen, die über den Tag verteilt kamen, schätzte er. Gerade die Hardrocker "Pure Tonic" seien beim Publikum gut angekommen. Aber nicht nur die Zuschauer seien zufrieden gewesen, auch von den Bands habe man eine positive Rückmeldung erhalten. Dies bestätigt auch die Einschätzung des Sängers Felix Brückner. Durch die freundliche Begrüßung fühle man sich auf dem Festival sehr heimisch, und als Musiker werde man hinter der Bühne gut versorgt, berichtete er. "Als Band ist man hier gut aufgehoben", fasste er es zusammen. Natürlich müsse man als Musiker irgendwie seine Brötchen verdienen, erklärte der Gitarrist und Sänger, der zusammen mit seinem Bandkollegen Kai Nötting das Duo " Safy by Sound" bildet. Aber eine Handvoll Gigs spiele man immer noch, ohne dafür bezahlt zu werden.

Dass das alles auch noch einem guten Zweck diene, sei ein weiterer Grund für die Pop-Rocker, die aus der Nähe von Dortmund kommen, aufzutreten. Außerdem sei der Tag friedlich verlaufen und es sei zu keinen Zwischenfällen gekommen, sagte Bergander. Wie viel Geld man während des Festivals für den guten Zweck erzielen konnte, werde man aber erst in den nächsten Wochen beziffern können.



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Benefizabend mit Harald Pons und Christian Döring in Büttelborn
Von Charlotte Martin
BÜTTELBORN - „Reiseziel unbekannt“ heißt die neueste CD des Walldorfer Liedermachers Harald Pons. „Reiseziel unbekannt“ – so könnte auch das Leben generell betitelt sein, denn wohin es führt, weiß der beste Lebensplaner nicht zu sagen: Allein die Endlichkeit ist gewiss.



Der Komponist, Texter, Gitarrist und Sänger Harald Pons, feinfühlig begleitet vom Bassisten Tom Steinel, musizierte im Café Extra für einen guten Zweck. „Wegwarte“, der ambulante Hospiz-und Palliativdienst aus Riedstadt, hatte den Chansonier eingeladen, wobei die Kommune Büttelborn Kooperationspartner war. Ulrike Görtler, stellvertretende Leiterin des Kulturamtes, und ihr Team sorgten für nette Bewirtung der 60 Gäste im vollen Saal vor der Kleinkunstbühne. Bürgermeister Andreas Rotzinger unterstrich die Bedeutung der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“, mit der auch der Verein „Wegwarte“ für das Recht auf ein Sterben in Würde eintritt. Für den Vorstand sprach Gabriela Enderich Grußworte, erwähnte anerkennend, dass die Gemeinde Büttelborn Mitglied des Vereins sei und bat um zahlreiche Unterzeichnung der Charta, die zum genauen Lesen auslag.

Von der Kostbarkeit des Augenblicks

„Reiseziel unbekannt“: Die gedämpfte, melancholische Gestimmtheit der Lieder von Harald Pons passte durchaus zum Thema. Als er die Kostbarkeit des Augenblicks und das Flüchtige der Zeit in poetischen, eingängigen Tönen besang, ging dies vielen zu Herzen. Aufruf zum Aufbruch, Aufruf zu unerschrockener Ehrlichkeit, Widerspruch gegen das Bequeme und Gewohnte – das sind die Themen des Rechtsanwalts, der seinen Liedern gern auch eine Prise romantisches Liebesgeflüster beigibt. Grüblerisch und auch träumerisch kommen die Texte daher, gleichsam streichelnd umflort die Musik.

Um dem Benefizprogramm mit kluger Keckheit ein Pendant zu geben, konnte kein besserer als Christian Döring gefunden werden: Der Entertainer und Kabarettist aus Worfelden hängte zur Veranschaulichung gleich eine Weltkarte auf, um das Thema „Reiseziel unbekannt“ im irdischen Irrsinn zu verorten: Ob wir auf die Malediven fliegen, ob wir in London oder an der Adria Urlaub machen, ja selbst im mecklenburgischen Dorf sei das Zuhause heute nicht weit weg, so Döring. Mit digitaler App fahren wir die Marquise über der heimischen Terrasse auch dann aus, wenn wir gerade an der Ostsee im Regen stehen oder Cocktails am Strand von Rio schlürfen. „Wo wir auch sind, alles ist erreichbar“:

Altbekanntes im Unbekannten gibt Halt

Unter diesem Motto zog Döring das besorgte Dasein des global vernetzten und zugleich im Globalen orientierungslos gewordenen Menschen durch den Kakao. Altbekanntes im Unbekannten vorzufinden, gebe uns heute Halt. Freilich: Gänzlich loslassen müsse ein jeder am Ende allein. „Am Bahnsteig warten wir auf den letzten Zug, den Zug ins Unbekannte. Bloß: Muss das unbedingt in Klein-Gerau sein?“ Da durfte an diesem Abend, dessen Erlös an „Wegwarte“ ging, gern befreiend gelacht werden, da spazierte Döring über die Weltkarte hin zum stecknadelgroßen Büttelborn im 453 Quadratmeter kleinen Kreis Groß-Gerau, der freilich „der großen Weltgeschichte schnurzpiepegal sein dürfte“. Indes: Wo immer einer steht – es zählt für ihn just dieser Ort.



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